Der damalige Oberst P. Bierewirtz überredete im Juli 1955 den damals erst 14- jährigen Hans Becker zur Gründung eines eigenen Schützenzuges. Am 6. Juli 1955 trafen sich alle auf der Pannesstraße und gründeten den Zug. Der Zugname war zu Beginn nicht klar. Dieser wurde in Reuschenberg auf den Wiesen diskutiert und abgestimmt. Seit diesem Tag trägt der Zug den Namen „Hubertuszug Heideröslein 1955“.
Als junge Truppe hatten sie damals auch noch keine Ahnung vom Marschieren. Dies brachte Ihnen der damalige Jägermajor Hilgers bei, der die Jungs an der Eppinghovener Mühle rauf und runter marschieren ließ.
Besonders stolz ist der Zug auf den langjährigen Ehrenoberleutnant Hans Becker, der es schaffte den Zug 50 Jahre lang durch Höhen und Tiefen zu führen. Er hielt den Zug zusammen zuhalten, selbst wo der Zug nur noch 6 aktive Schützen hatte.
1986 nahm der Zug die übrig gebliebenen 5 Schützen (darunter der heutige Major und Präsident Michael Schmidt) vom Hubertuszug Holzheimer Frischlinge auf, damit sie das Schützenfest aktiv auf der Straße mitfeiern konnten. Bis zum 50- jährigen Jubiläum darf man insgesamt 60 Mitglieder zählen, die je im Gründungszug Heideröslein des St. Hubertus-Schützen-Korps aktiv waren. Des Weiteren darf der Hubertuszug Heideröslein stolz sein 4 Hubertuskönige
und einen Schützenkönig gestellt zu haben.

Zum Facebook-Profil von „Heideröslein“